Ist es möglich, 2 Lagen SELITAC 5 mm zu verlegen, um die Dämmwirkung zu erhöhen?

Bei der doppelten Verlegung von SELITAC 5 mm tritt keine Verbesserung der Geh- bzw. Trittschallwerte ein. Daher gibt die Firma SELIT die doppelte Verlegung nicht frei.

Eignen sich die SELITAC 5 mm und die SELITAC 5 mm Aqua- Stop zur Verlegung auf einer Fußbodenheizung?

Aufgrund des hohen Dämmwertes eignen sich SELITAC 5 mm und SELITAC 5 mm Aqua- Stop (R=0,19 m² K/W) nicht als Unterlags- Dämmplatte bei vorhandener Fußbodenheizung.

Worin besteht der Unterschied zwischen der SELITAC 5 mm und der SELITAC 5 mm Aqua- Stop?

Bei der SELITAC 5 mm Aqua- Stop handelt es sich um ein Kombiprodukt aus hochwertiger Dämmplatte und Dampfsperre. Um den Nutzboden vor Feuchtigkeit zu schützen, wird normalerweise zusätzlich zu der Dämmunterlage eine PE- Folie verlegt. Die SELITAC 5 mm Aqua- Stop hat eine Alu- Dampfsperre integriert, sodass die zusätzliche Verlegung einer PE- Folie entfällt. Das spart Zeit und Geld.

Was ist bei der Verlegung der SELITFLEX- Produkte zu beachten?

Bei den Kombi-Produkten SELITFLEX 3 mm und SELITFLEX 1,6 mm ist die Dampfbremse zum Schutz vor Feuchtigkeit bereits integriert. Um Ihren Nutzboden optimal zu schützen und die Feuchtigkeit komplett abzusperren, sind die Stöße sowie der Wandanschlussbereich mit dem SELITstop Alu-Dichtband wasserdampfdicht zu verkleben.

Wie werden die SELITFLEX- Produke ausgelegt?

Verlegen Sie die SELITFLEX 3 mm und die SELITFLEX 1,6 mm mit der Alu- Schicht (gold oder silber) nach oben aus.

Ist das Verkleben der SELITFLEX- Produkte und der SELITAC 5 mm Aqua-Stop mit dem SELITstop- Alu-Dichtband zwingend erforderlich?

Die Kombiprodukte SELITFLEX 3 mm, SELITFLEX 1,6 mm und SELITAC 5 mm Aqua- Stop werden verwendet, um den Nutzboden vor Feuchtigkeit zu schützen und die Verlegung einer zusätzlilchen PE- Folie einzusparen. Um den optimalen Schutz vor Feuchtigkeit zu erzielen, sind die Stöße sowie der Wandanschlussbereich wasserdampfdicht zu verkleben. Verwenden Sie hierbei unbedingt das SELITstop- Alu-Dichtband, da es mit einer Dampfdichtheit von sd > 100 m den Anforderungen zum Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit optimal entspricht.

Wann ist die Verlegung einer PE- Folie notwendig?

Wenn Sie keine Kombiprodukte mit aufkaschierter Verbundfolie verwenden (z.B. SELITFLEX 1,6 mm, SELITFLEX 3 mm, SELITAC 5 mm Aqua- Stop), ist die Verlegung einer zusätzlichen PE- Folie mit einem sd- Wert > 100 m zwingend erforderlich (z.B. SELITstop PE-Dampfbremsfolie).

Ist die Verlegung der Dämmunterlagen auf einer elektrischen Fußbodenheizung möglich?

Die Verlegung der SELIT- Dämmunterlagen auf einer elektrischen Fußbodenheizung ist grundsätzlich möglich. Allerdings gibt die Laminat- bzw. Parkettindustrie die Verlegung ihrer Nutzböden auf einer elektrischen Fußbodenheizung nicht frei.

Was muß ich bei der Verlegung der Dämmunterlagen auf einer Warmwasser- Fußbodenheizung beachten?

Um Ihren Nutzboden optimal vor Feuchtigkeit zu schützen, ist zu der Dämmunterlage die Verlegung einer PE-Folie erforderlich. Diese PE- Folie entfällt bei den Kombi- Produkten SELITFLEX 3mm und SELITFLEX 1,6 mm, die eine Dampfsperre integriert haben. Weiterhin ist zu beachten, dass der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenaufbaus (Nutzboden + Dämmunterlage) den Wert von 0,15 m² K/ W nicht übersteigt, um die Heizleistung Ihrer Warmwasser- Fußbodenheizung nicht zu beeinträchtigen. Beachten Sie unbedingt die Angaben Ihres Nutzbodenherstellers.

Welche Produkte werden zum Ausgleichen von Unebenheiten verwendet?

Der Nachteil vieler "Silent- Laminatböden" ist, dass sie zu dünn (weniger als 1 mm) sind und somit keine Unebenheiten im Boden ausgleichen können. SELITAC 5 mm kann beispeilsweise punktuelle Unebenheiten bis 4 mm ausgleichen und ist gleichzeitig hervorragend druckstabil. Jede Dämmunterlage von SELIT besítzt die Fähigkeit zum Ausgleichen von kleineren Unebenheiten. Selbst die nur 1, 6 mm starke SELITFLEX gleicht ca. 1 mm punktuelle Unebenheit aus. Für genauere Angaben beachten Sie bitte die "Produktvorteile" zu dem jeweiligen Produkt.

Wie sieht es mit der Umweltfreundlichkeit aus?

Das SELIT- Qualitätsmanagementsystem unterliegt den strengen Auflagen der ISO 9001 und ist auch dementsprechend zertifiziert. Modernste Produktionsanlagen gewährleisten ebenfalls ein höchstes Maß an Umweltverträglichkeit. Produktionsabfälle werden recycelt und ständig den Produktionsprozessen zugeführt. Die Zertifizierung nach TÜV- TOXPROOF bestätigt unseren Produkten SELITAC 2,2 mm, SELITAC 5 mm, SELITFLEX 3 mm und SELITFLEX 1,6 mm zudem die gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Was versteht man unter "Gehschall"?

Gerade bei Laminatböden entstehen durch die sehr harte Oberfläche oft unangenehm laute Gehgeräusche. Diese Art des Lärms bezeichnet man als "Gehschall". Er wird im gleichen Raum wahrgenommen. Der Gehschall ist abhängig vom Bodenbelag (Teppich, Parkett, Laminat...), kann aber auch von der verwendeten Dämmunterlage mit beeinflusst werden. Gegenüber herkömmlichen Dämmunterlagen wie z.B. PE- Schaum (TRITTEX) bieten moderne Unterlagen eine erhebliche Gehschallverminderung. So erreichen die Produkte SELITAC 2,2 mm, SELITAC 5 mm, SELITAC 2 mm Schwerschaum und die SELITFLEX-Serie Verbesserungswerte von ca. 5 - 6 dB (A), was einer Halbierung des Schallpegels entspricht.

Was versteht man unter "Trittschall"?

Neben den Geräuschen im Raum selbst (siehe Gehschall), entsteht durch das Begehen auf dem Laminatboden auch für den darunter liegenden Raum eine Lärmbelästigung. Diese wird in Neubauten durch einen Estrich mit ausreichend dimensionierter Trittschalldämmung deutlich reduziert. Wo dies nicht der Fall ist oder eine zusätzliche Trittschalldämmung wünschenswert ist, kann der Trittschallpegel auch durch die verwendete Dämmunterlage erheblich reduziert werden. Um eine objektive Vergleichbarkeit der Dämmunterlagen zu erzielen, sollten diese unter einem 7 mm starken Laminatboden nach der internationalen Prüfnorm ISO 140/ 8 ermittelt werden. Nach diesem Aufbau liegen die Spitzenwerte bei ca. 20 - 22 dB (A). Gerade in Altbauwohnungen, Mietwohnungen sowie beim Dachgeschossausbau sollte auf dieses Qualitätskriterium besonders geachtet werden.

Was versteht man unter der Wärmeleitfähigkeit?

Die Wärmeleitfähigkeit ist die Fähigkeit eines Stoffes, Wärme zu leiten. Mit der Maßeinheit W/mK gibt sie die Wärmemenge an, die bei einem Temperaturunterschied von 1 K in einer Sekunde durch eine 1 m² große und 1 m dicke Schicht eines Baustoffs geleitet wird.

Was versteht man unter dem Wärmedurchlasswiderstand?

Der Wärmedurchlasswiderstand (Einheit: m² K/ W) ist der Widerstand eines Bauteils gegen das Durchströmen von Wärme. Je größer dieser Wert ist, desto besser sind die Dämmeigenschaften. Um die Heizleistung nicht zu beeinträchtigen, sollte bei der Verlegung von Laminat oder Parkett auf einer Warmwasser- Fußbodenheizung der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenaufbaus (Nutzboden + Dämmunterlage) nicht über 0,15 m² K/W liegen. Bis auf die SELITAC 5 mm und die SELITAC 5 mm Aqua- Stop erfüllen alle SELIT Dämmunterlagen in Verbindung mit einem 9 mm Laminatboden dieses Kriterium. Auf der SELITFLEX 1,6 mm, die speziell für die Verlegung auf einer Warmwasser- Fußbodenheizung entwickelt wurde, können sie bis zu 11 mm Laminat bzw. 14 mm Parkett verlegen, ohne die Heizleistung der Fußbodenheizung zu beeinträchtigen. Beachten Sie aber in jedem Fall die Herstellerangaben Ihres Nutzbodens.

Was versteht man unter dem sd- Wert?

Der sd- Wert beschreibt den Widerstand eines Baustoffes gegenüber Wasserdampfdurchgang (Wasserdampfdiffusion). Je größer der sd- Wert ist, desto besser ist dieser Widerstand. Bei einem Baustoff mit einem sd- Wert von z.B. 100 m, setzt eine Luftschichtdicke von 100 m der Diffusion den gleichen Widerstand entgegen, wie der entsprechende Baustoff.